Bevor wir Scheyern verlassen holen wir uns im Bildungshaus des Klosters noch den Pilgerstempel. Wir lassen die Hallertau, das größte geschlossene Hopfenanbaugebiet der Welt hinter uns und gehen nach Süden Richtung Fernhag, weiter am Scheyerner Forst entlang und kommen durch Edersberg nach Jetzendorf. Dabei wandern wir drch den klostereigenen Forst, der wegen seiner vorbildlichen Waldbewirtschaftung mit dem Bayerischen Staatspreis 2005 ausgezeichnet wurde.

Mit Jetzendorf verlassen wir das Ilmtal und wir müssen darauf achten, dass wir die Richtung nach Thann einschlagen, wir kommen durch Aufhausen, queren das Tal der Glonn. Unser Etappenort, die zum Landkreis Dachau gehörende Gemeinde Vierkirchen mit der Pfarrkirche St. Jakob wurde bereits im 8. Jh. urkundlich erwähnt.

Hinweis(e)

Dieser Verbindungweg von Kelheim am «Ostbayerischen Jakobsweg» nach Utting am Ammersee auf dem «Münchener Jakobsweg» wurde Im April 2013 unter geschätzter Mithilfe eines Allgäuer Pilger-Ehepaars aus der Taufe gehoben, damals unter dem Namen «Hallertauer-Weg», und die Informationen zum Weg werden erfreulich oft von Pilgern abgerufen. Der offizielle Namen und der geographische Beginn von dessen Gültigkeit wird zur Zeit überprüft, aber die Aktualität der Wegführung wird davon nicht betroffen.