Diese Etappe kann je nach Jahreszeit (Tageslänge), Wetter und persönlicher Verfassung sowie Ambitionen in einem Wandertag absolviert werden, oder aber auch in zwei Etappen unterteilt werden, wobei sich Oppenweiler dann als Uebernachtungsort anbietet. Von den beiden Übergängen haben wir dann jeden Tag einen.

Bis Oppenheim sind wir immer noch im Murrhardter Wald, und treffen nochmals auf wenig Siedlungen. Murrhardt verlassen wir linkerhard der Murr, und beginnen dann schon bald, an der Talflanke aufzusteigen. Hinter Eschelhof erreichen wir mit Bühl den Kulminationspunkt dieses Abschnittes und steigen dann rechterhand des Eichelbach hinunter nach Oppenweiler, das auch wieder an der Murr liegt, nur weiter unten.

Wir folgen dann eine Zeit lang der Murr, umgehen Backnang und verabschieden uns gleichzeitig von der Murr. Nach Allmersbach erfolgt der Aufstieg von rund 200 Höhenmeter bis Stöckenhof, bevor wir dann nach Winnenden absteigen, das am Buchenbach liegt, der später ebenfalls in die Murr mündet. Damit haben wir für heute genug gemurrt. Unser Weg endet bei der Schlosskirche St. Jakobus.

Hinweis(e)

Den «Jakobsweg von Rothenburg o.d.T. bis Rottenburg a.N.» nennen wir hier kurz «Rothen-/Rottenburgweg», da der volle Namen die Konventionen unserer Datenbank sprengt. Der Weg ist gut ausgebaut und beschildert, führt in meist leicht hügeligem Gelände durch ländliche Gebiete, aber auch Städte und Dörfer mit oft gut erhaltener, alter Bausubstanz werden uns erwarten.