Wir treffen uns bei der Klosterkirche St. Jakob. Nach einer größeren Treppe entlang der Kreuzwegstationen treffen wir auf die Wallfahrtskirche am Eggenberg, die St. Dionys und den 14 Nothelfern geweiht ist. Der Weg steigt zunächst an und fällt dann ab ins Taubenbachtal. Bei Spieshof führt der Weg vorbei an der Burgruine Rossstein. Dann geht es aufwärts nach Egelsheim und von dort hinab ins Lauterachtal zur Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Stettkirchen. Nach der Überlieferung geht die Gründung auf ein Gelübde Kaiser Otto II. zurück, der dies 976 nach der Schlacht gegen den Bayerischen Herzog Heinrich von Zänker geleistet hat. Auf einem Pfad oberhalb der Straße erreicht man in kurzer Zeit Hohenburg. Von weitem ist schon die Burgruine hoch über dem Ort zu sehen. Auf der Lauterachbrücke begegnen wir dem Apostel Jakobus, dem dort ein Denkmal in Bronze gesetzt wurde. Direkt am Marktplatz steht die Jakobuskirche leicht erhöht. Der Bau zeigt den Heiligen auf dem Altarbild als Fürbitter für den Ort Hohenburg.

Hinweis(e)

Der «Oberpfälzer/Fränkische Jakobsweg» ist eine der wichtigen Pilger-Achsen vom Osten Europas Richtung Westen und führt durch die Landschaft zwischen dem Bayerischen Wald und dem Fichtelgebirge. Der Weg beginnt in Eslam nahe der Grenze zwischen der Tschechischen Republik und Deutschland, und führt nach Nürnberg, wobei er weitgehend identisch ist mit dem Fernwanderweg Tillyschanz - Nürnberg. Im Westen dieses Weges wird es dann eine Reihe von Alternativen geben, wie die Pilgerreise fortgesetzt werden kann.

Siehe auch

Siehe auch: www.jakobus-gesellschaften.de/jakobsweg-tillyschanz-nuernberg.html

Oder auch: www.keb-regensburg.de/fileadmin/system/keb-regensburg/dokumente/broschuere_jakobsweg_2013_ansicht.pdf