Ebeleben: San Bartolomeo

Ebeleben: San Bartolomeo

Die heutige Etappe ist nicht wirklich zielstrebig. Eigentlich führt uns der Weg in süd-südwestlicher Richtung, aber der schönste und deshalb auch vorgechlagene Weg macht auf diesem Abschnitt doch einige Hick-Hacks. Profilmässig gehört diese Etappe zu den abwechslungsreichen, ohne aber anspruchsvoll zu werden.

Der Etappenort Bad Langensalza hat den Begiff «Bad» nicht nur im Namen, sondern praktiziert die Bäderkultur auch heute noch mit eigene Heilquellen. Die Stadt gehört zu den geschichtlich bedeutungsvollen im Thüringer Becken, grosse Kirchen und mächtige Stadtmauern zeugen davon. Auch die seit 1990 weitgehend restaurierte Altstadt ist sehenswert. Unsere heutige Etappe endet bei der Marktkirche und Bergkirche.

Ebeleben: der Schlosspark

Ebeleben: der Schlosspark

Hinweis(e)

ie «Via Romea» trägt verschiedene Namen, so zum Beispiel auch «Via Romea Stadensis» oder «Via Romea Germanica». Dieser Pilgerweg führt von Norddeutschland südwärts über den Alpenpass «Brenner» nach Rom. Der Weg geht zurück auf den Abt Albert von Stade, der im Jahr 1236 nach Rom aufbrach, um vom Papst Gregor IX eine Erlaubnis für eine strengere Kirchenzucht einzuholen.

nochmal Zementplatten-Strasse

nochmal Zementplatten-Strasse

Diese Nord-Süd Verbindung ermöglicht aber auch aus dem Osten kommende Pilgern südwärts Richtung Rom abzubiegen, so wie sie auch aus dem Norden kommende Pilgern ermöglicht, westwärts Richtung Santiago de Compostela abzubiegen.

Siehe auch

Mehr zu diesem italieninisch/deutschen Projekt auf www.viaromeadistade.eu/ (Italien) und auf www.viaromea.de (Deutschland).