Diese Marathonetappe ist für gut trainierte Wanderer in einem Tag zu schaffen, es gibt aber mindestens zwei andere Optionen: man unterteilt die Etappe zum Beispiel in Kalchreuth, oder aber man nimmt ab Buchenbühl den Bus und dann die S-Bahn, um die wenig abwechslungsreiche Strecke ins Zentrum von Nürnberg mit dem Öffentlichen Verkehr zurückzulegen.

Wir starten in Forchheim. Überqueren die A 73, die B 470 und die Wiesen und, gehen über Sigritzau nach Pinzberg. In Effeltrich ist die Tanzlinde zu sehen. Es ist eine jahrhundertealte Tradition im Land nördlich von Nürnberg: die unverheirateten Burschen und Mädchen begrüßen den Frühling mit einem Tanz, ein wichtiges Dorffest. Und dann wird der hochgelegene Tanzboden das Jahr über wieder geschlossen! Der Weg führt uns weiter über Neukirchen am Brand nach Kalchreuth. Hier kommen unser Weg und der Jakobsweg von Sachsen über Hof und Bayreuth zusammen. Durch das geschlossene Gebiet des Reichs-waldes geht es südwärts und in Buchenbühl haben wir den Stadtrand von Nürnberg erreicht. Viele Gemüsefelder und Gärtnereien fallen auf: wir sind im sogenannten «Knoblauchsland». Dann folgt der Weg ins Zentrum zur Jakobskirche und zum Pilgerbüro am Jakobsplatz.

Hinweis(e)

Der «Erfurt-Nürnberg-Jakobsweg» führt vom Ökumenischen Pilgerweg ab Erfurt südwärts via Coburg nach Nürnberg. Der Weg ist durchgehend mit der gelben Muschel auf blauem Grund signalisiert.

Siehe auch

Siehe auch: www.jakobus-franken.de