Die Pilgerreise von Stettin aus Richtung Südwesten beginnt bei der Jakobus-Kathedrale , ob man nun vom Jakobsweg oder von der Via Imperii spricht. Die meisten Pilger haben im Mittelalter das Netz von Handelswegen benutzt, das Europa schon seit langem verbunden hat, aber es hat schon damals Pilger gegeben, die nicht direkt an einem dieser Hauptrouten wohnten - es gibt also kaum Wege in Europa, die nicht schon von Pilgern benutzt worden sind.

Die Oder hat hier fast kein Gefälle mehr, das Flussbett der Oder ist also sehr breit und besteht aus mehreren Flussarmen. Für unseren Weg verbleiben wir ab Stettin westlich der West-Oder, und dieses Ufer gehört fast bis zum Ende dieser ersten Etappe auf der Via Iimperii noch zu Polen, wir betreten Deutschland erst kurz vor dem Etappenort Gartz, und Gartz gehört zum Bundesland Berlin-Brandenburg. Sehenswürdigkeiten in Gartz sind unter anderern das Stettiner Tor und die St. Stephan-Kirche, wo diese Etappe auch endet.

Hinweis(e)

Die «Via Imperii» verläuft von Stettin (Szczecin) an der Grenze zwischen Polen und Deutschland in südwestlicher Richtung nach Hof an der Grenze zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik und verbindet Stettin mit Berlin, Wittenberg, Leipzig, Zwickau und eben Hof. Dabei kreuzt die Via Imperii eine ganze Reihe von weiterführenden Pilgerwegen.

Siehe auch

Siehe auch «Auf dem Jakobsweg durch Brandenburg» (ISBN 978-3-86124-693-0) mit ausgiebigen Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten