Wir beginnen diese topfenene Etappe nochmals in östlicher Richtung der Elbe entlang bis zur Einmündung der Stecknitz, die hier gleichzeitig auch das südliche Ende des Elbe-Lübeck-Kanals ist. Wir überqueren den Kanal südwärts und kommen am Hafen und an einer Werft vorbei - Industrie-Gebiet eben. Kurz darauf überqueren wir auch die Elbe und kommen damit nach Niedersachsen. Würden wir nur eine Fluss-Schleife der Elbe bergwärts folgen, dann kämen wir an das Drei-Länder-Eck gebildet durch Schleswig-Holstein, Niedersachsen und nördlich der Elbe Mecklenburg-Vorpommern.

Das machen wir allerdings nicht, denn der Pilgerwege führt der Elbe entlang talwärts, dem linken Ufer entlang, Richtung Westen. Wir überqueren auf diesem Weg noch einen Elbe-Seitenkanals, bevor wir Artlenburg erreichen. Ab hier entfernen wir uns von der Elbe, die leicht gegen Norden abdreht, wir aber wandern westwärts weiter bis Büttlingen, wo wir dann nach links abdrehen und bis zum Etappenort Lüneburg vorwiegend südwärts wandern. Unsere Wegaufzeichnung endet dort vor der Sankt Johannis-Kirche.

Hinweis(e)

Die Via Scandinavica bietet eine Verbindung entlang einer Zugvogel-Linie von der Ostee-Insel Fehmarn nach Norddeutschland. Über Lübeck, Lüneburg, Celle, Hannover und Göttingen führt der Weg weiter ins Grenzgebiet zwischen Thüringen und Hessen, von wo aus uns Wege Richtung Santiago de Compostela, Rom und Jerusalem weiter führen.