Auch diese Etappe führt über die Hohenloher Ebene, im Gegensatz zur Etappe des Vortages verläuft sie aber in etwas welligerem Gelände, und wir überqueren weniger Felder, sondern durchqueren mehr Wälder, speziell im zweiten Teil der Etappe nach der Ueberquerung des Rötelbaches.

Den Rötelbach, der später in die Jagst münden wird, überqueren wir zwischen dem Ort Billingsbach und der bewaldeten Anhöhe Dachsbühl auf der anderen Bachseite. Diese Ecke scheint eine bewegte Geschichte zu haben, denn der steile Abstieg erfolgt durch ein Tälchen namens Galgenklinge», rechterhand über dem Tal sehen wir die Ruinen der ehemaligen Burg Hertenstein, und unten am Bach liegt heute noch die die Hertensteiner Mühle.

Unser Etappenort, der Luftkurort Langenburg an der Burgenstrasse, liegt auf einer hohen Landzunge in einer Schlaufe des Flusses Jagst. Die Geschichte der Burg geht zurück bis ins Jahr 1226, und bereits im 1235 wurde sie vergrössert und verstärkt. Die beiden beeindruckenden Türme stammen noch aus dieser Zeit. Das Schloss Langenburg war die Residenz der Familie Hohenlohe-Langenburg und gehört zu den wenigen Schlössern, die auch heute noch von den einstigen Besitzerfamilien bewohnt werden.

Hinweis(e)

Den «Jakobsweg von Rothenburg o.d.T. bis Rottenburg a.N.» nennen wir hier kurz «Rothen-/Rottenburgweg», da der volle Namen die Konventionen unserer Datenbank sprengt. Der Weg ist gut ausgebaut und beschildert, führt in meist leicht hügeligem Gelände durch ländliche Gebiete, aber auch Städte und Dörfer mit oft gut erhaltener, alter Bausubstanz werden uns erwarten.