Teltow ist eine Stadt mit rund 25'000 Einwohnern. Hier haben wir sicher die Andreaskirche besucht, und technisch interessierte Pilger haben einen Leckerbissen verpasst, wenn sie das Industriemuseum an der Oderstrasse nicht besucht haben.

Wir verlassen Teltow in westlicher Richtung bis zum Wilmersdorfer Waldfriedhof, dann südwärts bis Güterfelde, dann erneut westwärts bis zum Autobahnkreuz Potsdam Babelsberg und den Rest der Etappe dann erneut südwärts.

Ebenfalls technisch Interessierte erwartet ein weiterer Leckerbissen, wenn wir bei der Machnower Schleuse am gleichnamigen See einen Halt einschalten, um auf den Infotafeln die mit Exponaten illustrierte Geschichte seit dem Ende des 19. Jh. Revue passieren lassen, die Geschichte des Teltow-Kanales, der Schleusen und der ursprünglich mit Dampf betriebenen Strassenbahn.

Auf dem weiteren Teil der Etappe erwartet uns ein sehenswerter Waldfriedhof, ein beeindruckendes und gut erhaltenes Herrenhaus in Güterfelde, der Haus-See von Güterfelde und schliesslich auch die schmucke Kirche in Philippsthal.

Am Etappenort Saarmund haben wir den Naturpark Nute-Nieplitz erreicht, in dem wir dann bis Treuenbrietzen wandern werden. Zuerst aber werden wir in Saarmund die einfache Pilgerherberge mit drei Schlafplätzen aufsuchen.

Hinweis(e)

Die «Via Imperii» verläuft von Stettin (Szczecin) an der Grenze zwischen Polen und Deutschland in südwestlicher Richtung nach Hof an der Grenze zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik und verbindet Stettin mit Berlin, Wittenberg, Leipzig, Zwickau und eben Hof. Dabei kreuzt die Via Imperii eine ganze Reihe von weiterführenden Pilgerwegen.

Siehe auch

Siehe auch «Auf dem Jakobsweg durch Brandenburg» (ISBN 978-3-86124-693-0) mit ausgiebigen Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten