Sich selbst erklärend führt der Weg zunächst die Donau aufwärts durch das NSG «Weltenburger Enge». Die am anderen Ufer gelegene Benediktinerabtei Weltenburg ist leicht erreichbar entweder durch Überfahrt über die Donau mit der Zille (Anlandestelle markiert) oder etwas weiter flußaufwärts mit der Autofähre Weltenburg - Stausacker. Aus Gründen der Wegesicherheit wurde der Weg von Stausacker nach Haderfleck vom Donauufer weg auf einen zu überquerenden Hügelsporn rückverlegt. Beim Abstieg nach Haderfleck wird kurz vor Erreichen des Weilers neuerdings ein Hohlweg im Wald fast weglos am rechten Rand einer Waldwiese umgangen. Leicht zu finden! Nach Haderfleck geht es zunächst direkt entlang der Donau, dann scharf rechts ab auf die Höhe, wo die sog. Hadrianssäule an der Staatsstraße Kelheim - Hienheim steht. Sie erinnert an den Anfang des «Obergermanisch - Rätischer Limes» ( 2005 aufgenommen in die Weltkulturerbeliste der UNESCO ). Man passiert einen rekonstruierten Holzwachturm und folgt den teilweise sichtbaren Relikten auf mehreren km Wegstrecke bis fast nach Altmannstein.
Altmannstein - malerischer Markt mit Burgruine; Geburtsort des berühmten Rokoko-Bildhauers (Franz) Ignaz Günther; Jakobsweg-Stele vor der Pfarrkirche Hl. Kreuz; Pilgerstempel; Übernachtungsmöglichkeiten.

 

Hinweis

Der Ostbayerische Jakobsweg hat eine Gesamtlänge von etwa 273 km, davon entfallen 122 km auf die Strecke von der tschechischen Grenze bis Regensburg und 151 km auf die Strecke von Regensburg bis Donauwörth. Beide Routen sind durchgängig mit dem offiziellen Symbol des Jakobsweges markiert und ausgeschildert (stilisierte gelbe Jakobsmuschel auf blauem Grund; Schloss der Jakobsmuschel zeigt jeweils die Richtung an).


Siehe auch
https://www.jakobus-franken.de/pilgerwege/franken-und-sueddeutschland/eschlkam-nach-donauwoerth-ostbayerischer-jakobsweg.html