Hamburg: Hafencity

Hamburg: Hafencity

Die heutige Etappe gehört wieder einmal zu denjenigen, bei denen man keine Navigationshilfe braucht, weder Karten noch Kompass noch GPS. So lange man links die Elbe sieht und die Sonne irgendwo über der Elbe steht ist man auf der richtigen Achse, wenn auch vielleicht nicht genau auf dem vorgeschlagenen Weg. Die Ortsliste erweckt den Eindruck, man wandere durch sehr besiedeltes Gebiet, zum Teil auch mit grösseren Ortschaften. Dieser Eindruck täuscht aber, denn die Elbe linkerhand vermittelt den Eindruck von endloser Weite, und die Ortschaften rechterhand kann man nur ahnen. Wenn man sich verpflegen will wird man meist vom Uferweg landeinwärts abzweigen müssen.
Hamburg: Michaelis-Kirche vom Hafen aus

Hamburg: Michaelis-Kirche vom Hafen aus

Wir wandern fast die ganze Etappe noch auf Hamburger Boden, erst kurz vor dem Etappenort kommen wir wieder nach Schleswig-Holstein. Die Etappe endet kurz nach dem Gasthof «Schulauer Fährhaus» mit der Schiffs-Begrüssungs-Anlage. Noch ein paar Schritte weiter und wir sind beim Fähranleger für die Überfahrt nach Lühe am anderen Ufer der Elbe, wo unsere Folgeetappe beginnen wird. Jetzt ist der Augenblick gekommen, wo wir uns spätestens vertraut machen sollten mit dem Fahrplan der Fähren und den Übernachtungsmöglichkeiten in Wedel.

stimmungsvolles Falkensteiner Ufer

stimmungsvolles Falkensteiner Ufer

Hinweis(e)

Der Pilgerweg entlang dem Südufer der Ostsee hat verschiedene Namen, in Deutschland zum Beispiel auch «Baltisch-Westfälischer Jakobsweg». Von Polen aus ostwärts ist die Bezeichnung «Pommerscher Jakobsweg» geläufig. Wir bleiben in dieser Dokumentation beim länderübergreifenden Namen «Via Baltica», einerseits wegen der Kürze des Namens, und dann auch weil ihn Pilger nach Rom oder gar nach Jerusalem ebenfalls benutzen können.

Siehe auch

«Pilgern auf der Via Baltica»: www.via-baltica-verlag.de