Mit dem Weg nach Münster nehmen wir die letzte Etappe der Via Baltica in Angriff. Von Litauen bis hierher war es ein langer Weg, meist sehr flach und immer wieder mit viel Kontakt zum Wasser, ob Süsswasser, Salzwasser oder Brackwasser.

Auf dem heutigen Abschnitt werden wir die Wasserstrasse «Dortmund-Ems-Kanal» noch mehrere Male überqueren, aber auch andere Gewässer wie z.B. die «Werse».

Münster in Westfalen verfügt über 9 Hochschulen und über rund 60'000 Studierende, es ist also eine quirlige Stadt die stark geprägt ist durch den Mix dieser Studierenden mit den einheimischen Münsteranerinnen und Münsteraner, Das ergibt ein entspanntes Ambiente. Dass der Strassenverkehr vorwiegend durch Fahrrädern geprägt ist leistet einen weiteren positiven Beitrag. Es ist also nicht überraschend, dass Münster mit dem Dom, dem Prinzipalmarkt, der Lambertkirche und vielen anderen Sehenswürdigkeiten eine Stadt ist die auch viele Touristen anzieht. Unsere Wegaufzeichnung endet übrigens beim Sankt Paulus Dom.

Hinweis(e)

Der Pilgerweg entlang dem Südufer der Ostsee hat verschiedene Namen, in Deutschland zum Beispiel auch «Baltisch-Westfälischer Jakobsweg». Von Polen aus ostwärts ist die Bezeichnung «Pommerscher Jakobsweg» geläufig. Wir bleiben in dieser Dokumentation beim länderübergreifenden Namen «Via Baltica», einerseits wegen der Kürze des Namens, und dann auch weil ihn Pilger nach Rom oder gar nach Jerusalem ebenfalls benutzen können.

Siehe auch

«Pilgern auf der Via Baltica»: www.via-baltica-verlag.de