Görlitz: Pfarrkirche St. Peter und Paul

Görlitz: Pfarrkirche St. Peter und Paul

In Görlitz muss man einen Tag verbringen, bevor man startet. Die östlichste Stadt Deutschlands ist reich an idyllischen Ecken und kulturell sehr offen. Übernachten kann man in einer der vier Herbergen, die in Görlitz für Pilger bereit stehen. Wir starten an der neuen Altstadtbrücke, über die der polnische Jakobsweg in den Ökumenischen Pilgerweg mündet. Vom Ufer der Neiße führt dieser dann entlang eines alten Kreuzweges bis zum Heiligen Grab und von dort geradeaus verlassen wir die Stadt. An der Stadtgrenze biegen wir nach rechts und folgen der Ausschilderung bis nach Ebersbach. Auf einer wenig befahrenen Straße geht's bergan nach Liebstein. Auf Feldwegen verlassen wir Liebstein mit Weitblick in Richtung der Königshainer Berge. Der Anstieg im kleinsten Gebirge Deutschlands führt zur Hochsteinbaude. Dort kann man ein einfaches und günstiges Pilgermahl zu sich nehmen. Wir folgen der Markierung und gelangen wieder aus dem Gebirge heraus nach Arnsdorf. In der Pfarrscheune ist eine gemütliche Herberge vorbereitet. Der Weg führt weiter über die Heidehäuser nach Döbschütz entlang kleiner Straßen. In Döbschütz wenden wir uns in Richtung Schloss und erreichen über den Dammweg Melaune, wo eine weitere Herberge zur Verfügung steht. An der Kirche führt der Weg nach rechts und etwas außerhalb des Ortes nach links. Übers Feld geht's nach Tetta und weiter nach Buchholz. Die Herberge finden wir in der alten Schule neben der Kirche.
Görlitz

Görlitz

Hinweis(e)

Entlang der historischen Handelsstraße Via Regia führt heute der Ökumenische Pilgerweg und macht eine uralte Ost-West-Verbindung wieder lebendig. Er zählt zu den Europäischen Kulturstraßen, die den Pilger in Richtung Santiago de Compostela leiten und bindet an die polnischen Jakobswege an. Entlang der 466 Kilometer langen Strecke zwischen Görlitz und Vacha besteht ein in Deutschland einmaliges Netz von ehrenamtlichen, christlichen Herbergen. In Tagesstreckenabständen gewähren Kirchgemeinden, Klöster, Begegnungsstätten oder Privatfamilien dem Pilger für eine Nacht Unterkunft, die er mit einer Spende würdigen sollte. Die Herbergen sind einfach eingerichtet, stets aber mit Matratzen, Decken, Toilette, Waschbecken und Bibel ausgestattet.

Görlitz: Rathaus

Görlitz: Rathaus

In einem liebevoll gestalteten Pilgerführer findet der Pilger alle Adressen, ausgezeichnete Karten und viele historische und aktuelle Informationen zu den Orten entlang des Weges. Dem Pilgerführer liegt ein Ausweis bei, der in Santiago zum Nachweis der gegangenen Strecke in Mitteldeutschland anerkannt ist. Darin können die Stempel der Herbergen und Kirchen gesammelt werden.

Siehe auch

Siehe auch: www.oekumenischer-pilgerweg.de

Orte am Weg

Görlitz - Ebersbach - Liebstein - Königshainer Forst - Arnsdörfer Forst - Hohsteinbaude - Arnsdorf - Döbschütz - Melaune - Tetta - Buchholz

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