Wir verlassen Neckartailfingen und den Neckar in westlicher Richung, biegen dann aber schon bei Schlaitdorf wieder Richtung Südwesten ab und bewegen uns damit parallel zum Neckar, gegen seine Fliessrichtung. Unser Etappenort Tübingen wird dann aber wieder am Neckar liegen, es ist also nur ein kurzer Abschied.

das Gelände ist heute wellig und wir werden eine Reihe von Anstiegen haben, aber jeder davon ist gut zu machen. Erst gegen Ende der Etappe, nach dem König Karl Stein, wird ein relativ «knackiger» Anstieg von etwa 200 Hm folgen, insgesamt werden wir heute knapp 500 Höhenmeter Anstiege bewältigen.

Hinter Rübstein kommen wir auf eine bewaldete Anhöhe «Süsser Wasen», auf der einige römische Denkmäler, römische Bildsteine und eine «keltische Viereckschanze» anzutreffen sind, also eine Anhöhe mit einer langen Vorgeschichte.

Kurz danach kommen wir an einem ehemaligen Schloss vorbei, vergleichsweise einem jüngeren Zeitzeugen. Entlang der Bebenhäuser Allee und dann der Einsiedeler Strasse erreichen wir eine Kreuzung mit einem eigenen Namen, nämlich «Bei der Zeitungseiche» und wandern auf der gleichen Strasse weiter über den bewaldeten Kirnberg. Dann folgt eine weitere Serie von erneut jüngeren Zeitzeugen, nämlich der «König Wilhelm Stein» und das Schloss Bebenhausen, den «König Karl Stein» lassen wir etwas links liegen.

Schliesslich führt unser Weg über den Heuberg zum «geographischen Landesmittelpunkt, der Tag ist also reich an Denkmälern, Sehenswürdigkeiten und «speziellen Orten». Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum heutigen Etappenort, der bekannten Universitätsstadt Tübingen. Unser Weg endet dort vor der Jakobuskirche.

Hinweis(e)

Den «Jakobsweg von Rothenburg ob der Tauber bis Rottenburg am Neckar» nennen wir hier kurz Rothenburgweg, da der volle Namen die Konventionen unserer Datenbank sprengt. Er ist gut ausgebaut und beschildert, führt in meist leicht hügeligem Gelände durch ländliche Gebiete, aber auch Städte und Dörfer mit oft gut erhaltener, alter Bausubstanz werden uns erwarten.