Steintor von Tribsees

Steintor von Tribsees

Wir wandern heute im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern von Vorpommern nach Mecklenburg. Kurz nach dem Start kreuzen wir die Trebel und kommen dann via Siemersdorf und Oberschlag nach Tribsees an der Trebel, die sich anschliessend südwärts verabschiedet. Tribsees ist eine ehemalige Grenzstadt. Beim erneuten Überqueren der Trebel betreten wir den Boden des ehemaligen Herzogtums Mecklenburg.
Tor zur Stadt hinaus

Tor zur Stadt hinaus

Tribsees Altstadt betreten wir durch das Steintor, kommen dann an der St. Thomas Kirche vorbei, und verlassen die kleine Altstadt dann auch schon wieder, durch das Mühlentor. Sollten wir hier auf polnisch sprechende Pilger stossen, so ist das keine Überraschung, denn hier in Tribsees treffen wir auf die Hauptroute der Via Baltica.

Der nächste Ort auf dieser Etappe ist die Salzstadt Bad Sülze an der Reckwitz, die ihrerseits nach Norden fliesst. Für den Rest der Etappe bis Kölzow wandern wir einmal mehr auf einer stillgelegten Eisenbahntrasse.

Thomaskirche von Tribsees

Thomaskirche von Tribsees

Hinweis(e)

Der Pilgerweg entlang dem Südufer der Ostsee hat verschiedene Namen, in Deutschland zum Beispiel auch «Baltisch-Westfälischer Jakobsweg». Von Polen aus ostwärts ist die Bezeichnung «Pommerscher Jakobsweg» geläufig. Wir bleiben in dieser Dokumentation beim länderübergreifenden Namen «Via Baltica», einerseits wegen der Kürze des Namens, und dann auch weil ihn Pilger nach Rom oder gar nach Jerusalem ebenfalls benutzen können.

Siehe auch

«Der Pommersche Jakobsweg Reiseführer»: www.en.re-create.pl

«Pilgern auf der Via Baltica»: www.via-baltica-verlag.de