Der Weg führt von der Schwandorfer Stadtpfarrkirche St. Jakob an der Naab entlang, hier treffen wir auf das Kloster Ettmannsdorf. Seit 1861 sind hier die Ordensfrauen von Guten Hirten ansässig. Das Kloster beherbergt heute eine Einrichtung der Kath. Jugendfürsorge. Weiter geht es nach Naabsiegenhofen mit der Kirche St. Salvator, die romanische Ursprünge hat. Nächstes Ziel ist Neukirchen. Von weitem schon ist die Pfarrkirche St. Martin zu sehen. Im 18. Jhd. wurde sie auf den Mauern eines mittelalterlichen Vorgängerbaus neu errichtet. Der Jakobsweg verläuft weiter über Scheckenberg, Siegenthan nach Ensdorf. Ziel ist das Kloster mit der Kirche St. Jakob. Die Ursprünge des Klosters liegen im 12. Jhd. An der barocken Innenausstattung hat unter anderem auch Egid Quirin Asam mitgewirkt. 1929 übernahmen die Salesianer Don Boscos die Klostergebäude. Heute sind hier unter anderem ein Jugendbildungshaus und eine Umweltstation untergebracht.

Hinweis(e)

Der «Oberpfälzer/Fränkische Jakobsweg» ist eine der wichtigen Pilger-Achsen vom Osten Europas Richtung Westen und führt durch die Landschaft zwischen dem Bayerischen Wald und dem Fichtelgebirge. Der Weg beginnt in Eslam nahe der Grenze zwischen der Tschechischen Republik und Deutschland, und führt nach Nürnberg, wobei er weitgehend identisch ist mit dem Fernwanderweg Tillyschanz - Nürnberg. Im Westen dieses Weges wird es dann eine Reihe von Alternativen geben, wie die Pilgerreise fortgesetzt werden kann.

Siehe auch

Siehe auch: www.jakobus-gesellschaften.de/jakobsweg-tillyschanz-nuernberg.html

Oder auch: www.keb-regensburg.de/fileadmin/system/keb-regensburg/dokumente/broschuere_jakobsweg_2013_ansicht.pdf