Auf dieser relativ kurzen Strecke nach Beelitz, einer Stadt die sich durch Spargelanbau einen Namen gemacht hat, können wir es entspannt angehen. Von Saarmund aus führt unser Weg dem Saarmunder Berg entlang südwärts bis zur Autpbahn A10, dann südwestlich durch die Fresdorfer Heide schnurgerade bis zur lieblichen Ortschaft Wildenbruch. Hier sollten wir uns Zeit nehmen, um den historischen Ortskern mit einigen denkmalgeschützten Bauten zu geniessen.

Bis Kähnsdorf wandern wir dann auf der Achse der ehemaligen Poststrasse, auf der sich bis 1804 der Postverkehr zwischen Potsdam und Treuenbrietzen abwickelte. Ab Schlunkendorf bis Beelitz wandern wir dann durch Spargelfelder, in denen in stramm geraden Reihen im Frühling die Spargeln spriessen, häufig auch durch Plastikfolien geschützt.

Diese Etappe endet in Beelitz bei der Kirche St. Marien und St. Nikolai.

Hinweis(e)

Die «Via Imperii» verläuft von Stettin (Szczecin) an der Grenze zwischen Polen und Deutschland in südwestlicher Richtung nach Hof an der Grenze zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik und verbindet Stettin mit Berlin, Wittenberg, Leipzig, Zwickau und eben Hof. Dabei kreuzt die Via Imperii eine ganze Reihe von weiterführenden Pilgerwegen.

Siehe auch

Siehe auch «Auf dem Jakobsweg durch Brandenburg» (ISBN 978-3-86124-693-0) mit ausgiebigen Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten