Vom Bahnhof Angermünde aus starten wir die Etappe nach Eberswalde und erreichen in westlicher Richtung den Wolletzsee, und zwar ganz in der Nähe eines Bades - warum also von dieser Gelegenheit nicht Gebrauch machen und speziell den Füssen eine Abwechslung gönnen. Das Wasser stammt übrigens von der uns bereits bekannten Welse, welche den See von West nach Ost durchquert. Vorbei am Angermünder Stadtwald kommen wir via Gehegemühle und Zuchenberg zu weiteren Seen, dem Kleinen- und dem Grossen Pfunzsee.

Der Ort Chorin ist ein möglicher Ort, um zu rasten oder die Etappe zu unterbrechen. Die Tourismus Organisation Schorfheide-Chorin im Bahnhofgebäude kann dazu weitere Informationen liefern.

Das kurz darauf folgende ehemalige Zisterzienserkloster Chorin ist ein bedeutendes Baudenkmal der frühen Backsteingotik in Brandenburg. Dank der faszinierenden Architektur des Klosters und der seen- und waldreichen Umgebung treffen wir hier in der Schorfheide auf ein beliebtes Ausflugsziel.

Kurz vor dem Etappenort Eberswalde treffen wir noch auf den Oder-Havel-Kanal, bevor unsere heutige Etappe vor dem Rathaus von Eberswalde endet.

Hinweis(e)

Die «Via Imperii» verläuft von Stettin (Szczecin) an der Grenze zwischen Polen und Deutschland in südwestlicher Richtung nach Hof an der Grenze zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik und verbindet Stettin mit Berlin, Wittenberg, Leipzig, Zwickau und eben Hof. Dabei kreuzt die Via Imperii eine ganze Reihe von weiterführenden Pilgerwegen.

Siehe auch

Siehe auch «Auf dem Jakobsweg durch Brandenburg» (ISBN 978-3-86124-693-0) mit ausgiebigen Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten