Die Alster - fast keine Strömung

Die Alster - fast keine Strömung

Die heutige Etappe ist wieder eine von den längeren und bietet uns viel Natur, obwohl wir im zweiten Teil bis Fuhlsbüttel tief in die Grossstadt Hamburg hinein wandern.

Der erste Teil ist dem Düvenstedter Brook gewidmet, einem 780m ha grossen Naturschutzgebiet. Zusammen mit dem südlich anschliessenden Wohldorfer Wald und dem östlich anschliessenden Hansdorfer Brook gibt es hier im Grenzgeiet Schleswig-Holstein und Hamburg ein Naturschutzgebiet von rund 1'500 ha. «Brook» ist ein niederdeutsches Wort und wird benützt für Sümpfe mit Wald- oder Buschbestand. Der Duvenstedter Brook besteht aus Wälder, Wiesen, Äcker, Teichen, Fliessgewässer und Mooren. Über 600 Pflanzenarten bieten dabei den Lebensraum für eine Vielzahl von Libellen, Heuschrecken, Tagfalter, Amphibien und Reptilien, Säugetieren und Brut-Vogelarten.

riesige Weiden im Uferbereich

riesige Weiden im Uferbereich

Bei Duvenstedt verlassen wir den Brook und wandern auf verschiedenen Feld- und Waldwegen und folgen so südwärts dem Verlauf der Alster, die allerdings mit Ihren Mäandern eine bedeutend längere Strecke fliesst. Die letzten 10 Kilometer wandern wir auf dem «Alster Wanderweg» und kommen so von weitgehend unberührter Natur nach Fuhlsbüttel in der lebhaften Metropole Hamburg.

Mellingburger Schleuse: keine Pilgerherberge

Mellingburger Schleuse: keine Pilgerherberge

Hinweis(e)

Der Pilgerweg entlang dem Südufer der Ostsee hat verschiedene Namen, in Deutschland zum Beispiel auch «Baltisch-Westfälischer Jakobsweg». Von Polen aus ostwärts ist die Bezeichnung «Pommerscher Jakobsweg» geläufig. Wir bleiben in dieser Dokumentation beim länderübergreifenden Namen «Via Baltica», einerseits wegen der Kürze des Namens, und dann auch weil ihn Pilger nach Rom oder gar nach Jerusalem ebenfalls benutzen können.

Siehe auch

«Pilgern auf der Via Baltica»: www.via-baltica-verlag.de