Die kurze Etappe von Pinnow nach Angermünde lässt uns auf dem Weg die Zeit, um ein bisschen zu philosophieren. Norddeutschland ist zwar wirklich ein flaches Gebiet, besonders für Pilger die aus den Bergen kommen, aber die hügelige Endmoränen-Landschaft der Uckermark bietet trotzdem viel Abwechslung: Wälder, Bäche, Seen und Moore.

Mürow-Oberdorf und Mürow sind dann bereits Ortsteile von Angermünde. Mürow hat neben einer sehenswerten Kirche auch einen Gutshof aus dem 17. Jh., der 1998 restauriert wurde und auch Schloss genannt wird. Von dort aus hat man einen schönen Blick über den Dorfsee.

In Dobberzin sollte man die Kirche besuchen, besonders wenn man sich für den Stil der Uckermärkischen Kirchen interessiert. Im Innern der Kirche findet man auch einen Taufengel sowie einen regional bedeutenden Kanzelaltar.

Als nächstes kommen wir an den Mündsee und damit nach Angermünde. Vorbei am Markt, dem Rathaus, dem Pulverturm und dem Friedenspark erreichen wir den Bahnhof von Angermünde, unser heutiges Tagesziel

Hinweis(e)

Die «Via Imperii» verläuft von Stettin (Szczecin) an der Grenze zwischen Polen und Deutschland in südwestlicher Richtung nach Hof an der Grenze zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik und verbindet Stettin mit Berlin, Wittenberg, Leipzig, Zwickau und eben Hof. Dabei kreuzt die Via Imperii eine ganze Reihe von weiterführenden Pilgerwegen.

Siehe auch

Siehe auch «Auf dem Jakobsweg durch Brandenburg» (ISBN 978-3-86124-693-0) mit ausgiebigen Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten