Diese letzte Etappe in der Lüneburger Heide bleibt flach und auch recht lang, wir werden also erneut einige Stunden unterwegs sein. Wir kommen durch eine ganze Reihe von Ortschaften, einkaufen und verpflegen sollte also kein Problem sein.Heute werden neben weitläufigen Anbauflächen auch das Wandern im Walde ausgiebig geniessen können.

Das Forsthaus Kohlenbach tönt, wie wenn es ein Gastof sein könnte, und das war es einst auch, denn unser Weg war mal eine Handelsstrasse. Nachdem aber die Verkehrsverbindungen geändert worden sind, wurde der Gastbetrieb Ende des 18. Jahrhunderts eingestellt.

Celle ist eine Stadt mit rund 70'000 Einwohnern und gilt als Tor zur Lüneburger Heide, ein Tor also, durch das wir die Heide verlassen werden. Celle verfügt über ein Schloss mit Einflüssen der Renaissance und des Barocks sowie über eine malerische Altstadt mit über 400 Fachwerkhäuser - wir werden uns dort sicher wohl fühlen. UnsereWegaufzeichnung endet vor der Stadtkirche.

Hinweis(e)

ie «Via Romea» trägt verschiedene Namen, so zum Beispiel auch «Via Romea Stadensis» oder «Via Romea Germanica». Dieser Pilgerweg führt von Norddeutschland südwärts über den Alpenpass «Brenner» nach Rom. Der Weg geht zurück auf den Abt Albert von Stade, der im Jahr 1236 nach Rom aufbrach, um vom Papst Gregor IX eine Erlaubnis für eine strengere Kirchenzucht einzuholen.

Diese Nord-Süd Verbindung ermöglicht aber auch aus dem Osten kommende Pilgern südwärts Richtung Rom abzubiegen, so wie sie auch aus dem Norden kommende Pilgern ermöglicht, westwärts Richtung Santiago de Compostela abzubiegen.

Siehe auch

Mehr zu diesem italieninisch/deutschen Projekt auf www.viaromeadistade.eu/ (Italien) und auf www.viaromea.de (Deutschland).