Wenn wir unseren Weg nach Süden auf der Karte studieren wird uns auffallen, dass wir uns in einem Gürtel von Strassen und Ortschaften bewegen, dass es östlich von diesem Gürtel aber fast keine Strassen oder Siedlungen gibt. Ein zweiter Blick liefert den Grund dafür: die Gegend dort besteht vorwiegend aus Mooren, und diese sind dann auch meist als Natuschutzgebiete klassiert.

Am Ende dieses Abschnittes. In Südlohne kommen wir an der «St. Anna Klus» vorbei, einer Kapelle die im frühen 16. Jahrhundert ein erstes Mal gebaut wurde. Diese erste Kapelle und auch eine zweite fielen religiösen Wirren zum Opfer, die heutige dritte Kapelle wurde 1949 gebaut und 1971 um 60 Sitzplätze erweitert. Es lohnt sich, hier eine Pause einzulegen.

Am Etappenort Steinfeld endet unsere Wegaufzeichnung vor der Kirche St. Johannes der Täufer, und im alten Pastorat befindet sich eine Pilgrherberge.

Hinweis(e)

Der Pilgerweg entlang dem Südufer der Ostsee hat verschiedene Namen, in Deutschland zum Beispiel auch «Baltisch-Westfälischer Jakobsweg». Von Polen aus ostwärts ist die Bezeichnung «Pommerscher Jakobsweg» geläufig. Wir bleiben in dieser Dokumentation beim länderübergreifenden Namen «Via Baltica», einerseits wegen der Kürze des Namens, und dann auch weil ihn Pilger nach Rom oder gar nach Jerusalem ebenfalls benutzen können.

Siehe auch

«Pilgern auf der Via Baltica»: www.via-baltica-verlag.de