Diese Etappe ist mit rund 35 Kilometer etwas länger als die meisten anderen Etappen auf der Via Imperii. Allerdings gibt es eine ganze Reihe von Gelegenheiten, diese Etappe zu unterbrechen.

Im zweiten Teil der Strecke kommen wir in das «Leipziger Neuseenland», eine mehrfach von Menschenhand geschaffene Landschaft. Die erste Gestaltung entstand durch den Tagesabbau von Braunkohle, bei dem massenhaft Bodenmaterial abgebaut wurde, und nicht als Kohle nutzbarer Aushub in der Umgebung wieder aufgeschüttet wurde. Nach der Stilllegung dieses Tagebaus wurden die entstandenen Krater dann geflutet und dienen heute verschiedenen Zwecken, nämlich als Hochwasser-Rückhaltebecken für die Bäche Eula und Kyhra, als Nutzwasser-Reserve für den gewerbsmässigen Fischfang, als Erholungsgebiet und auch als Wasserreserve für das Kraftwerk Lippendorf. Unsere Strecke führt zwischen einigen dieser Seen durch, meist auf den damals aufgeschütteten Ablagerungen.

Diese Etappe endet in Borna bei der Marien-Kirche.

Hinweis(e)

Die «Via Imperii» verläuft von Stettin (Szczecin) an der Grenze zwischen Polen und Deutschland in südwestlicher Richtung nach Hof an der Grenze zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik und verbindet Stettin mit Berlin, Wittenberg, Leipzig, Zwickau und eben Hof. Dabei kreuzt die Via Imperii eine ganze Reihe von weiterführenden Pilgerwegen.