Schon auf der Voretappe haben wir realisiert dass wir seit der Rheinüberquerung in Köln stetig steigen. Dies geht heute auch weiter so. Schon kurz nach dem Start gewinnen wir spürbar an Höhe, und im Verlauf der Etappe kommen wir auf beinahe 600 Meter über Meer, eine Höhe die Pilger von der Ost- oder der Nordsee bis hierher kaum erreicht haben.

Nach der Durchquerung von Engelgau, vorbei an der Ahekapelle und nach der Überquerung des Genfbach folgt ein Anstieg, der uns auf der Höhe auf eine Römerstrasse führt. Das Wegnetz der Römerstrassen wurde ursprünglich als Handelsrouten und als Heerstrassen angelegt und genutzt und führten wo immer möglich über Höhen, denn die Täler waren damals oft sumpfig und schwer passierbar. Die Wege auf den Höhen waren einfacher zu erstellen, zu unterhalten und zu benutzen. Dass auch Pilger später diese Wege nutzten liegt auf der Hand.

Am Etappenort Blankenheim endet der Weg beim Gemeindehaus Blankenheim, wo auch Unterkunft angeboten wird.

Hinweis(e)

Der Köln-Trier Jakobsweg schafft eine Verbindung in das Dreiländereck Deutschland, Luxemburg und Frankreich. Dabei benützen wir ab Trier den Jakobsweg Marburg-Vézelay. Weitere Wege führen von dort aus nach Saint-Jean-Pied-de-Port und schliesslich nach Santiago de Compostela.