Vom Startort Homberg aus wandern wir während der heutigen Etappe recht zielstrebig geradeaus in südwestlicher Richtung nach Ziegenhain. Zuerst steigen wir ab zur Efze und überqueren diese. Die nächsten Kilometer sind mässig hügelig, bis dann bei Spieskappel der Aufstieg zum Spiessturm beginnt, dem höchsten Punkt der heutigen Etappe.

Wenn wir schon vom höchsten Punkt der heutigen Etappe sprechen so sollten wir auch vom Hochwasserrückhaltebecken Treysa-Ziegenhain sprechen, das sich nahe bei unserem nächsten Etappenort befindet. Bei trockenem Wetter präsentiert sich diese Senke als «Grünes Becken», wenn aber die Zuflüsse Schwalm und Grenzebach wegen langen oder intesiven Regenperioden viel Wasser führen, dann wird das Auslassbauwerk geschlossen, um dann bei nachlassenden Niederschlägen das zurückgehaltene Wasser dosiert ablaufen zu lassen, eine Massnahme die Ortschaften in der Nähe und auch an der Fulda vor Hochwasser schützt.

Unser Etappenort Ziegenhain, eine ehemalige Residenz- und Kreisstadt, ist heute ein Stadtteil von Schwalmstadt im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis. Im Zentrum des Ortes befindet sich der Paradeplatz. Im Nordosten des Platzes befindet sich das ehemalige Schloss, in dem sich jetzt die Justizvollzugsanstalt Schwalmstadt befindet, westlich davon steht die Schlosskirche und im Süden des Platzes finden wir den Tourismusservice Rotkäppchenland e.V.

Hinweis(e)

Drei Elisabethenpfade führen als ökumenische Pilgerwege zur Grabkirche der heiligen Elisabeth in Marburg. Wir nutzen einen dieser 3 Pilgerwege, um von Eisenach nach Marburg zu gelangen, wo ein Weg nach Santiago de Compostela beginnt. Dieser Pfad ist 2007 eingeweiht worden - Anlass war der 700. Geburtstag der Heiligen Elisabeth. Der Weg ist markiert sowohl mit dem Symbol des Elisabethenpfades als auch mit dem Symbol des Jakobsweges.

Siehe auch

«Elisabethpfad e.V.»: www.elisabethpfad.de/home/