Bis Buc wandern wir noch im Dept. «Territoire de Belfort», Echenans-Sous-Mont-Vaudois aber liegt dann bereits im Dept. Haute-Saône (70), also schon wieder neue Autonummern. Allerdings verbleiben wir in der Region Franche-Comté.

Bei Essert kreuzen wir einen Kanal, allerdings ist dies nicht der Rhein-Rhône-Kanal, sondern ein Verbindungskanal vom Rhein-Rhône-Kanal ins Quellgebeit der Saône im Dept. Haute Saône. Der Kanal heisst «Canal de Montbéliard à la Haute-Saône». Der Rhein-Rhône-Kanal führt weiter südwärts vorbei, z.B. eben in Montbéliard, wo er allerdings seinen Kulminationspunkt bereits überschritten hat, inzwischen Wasser des Doubs erhalten hat, und damit die Binnen-Schifffahrt problemlos bewältigen kann. Wir sind also bereits im Einzugsgebiet der Rhône.

In dieser Gegend gibt es auch eine Reihe von Stau-Seen, dieses Mal aber nicht, um damit Strom zu produzieren. Die Seen dienen dazu, die Kanäle bei Trockenheit auch auf den Scheitelpunkten mit Wasser zu versorgen, damit die Schifffahrt möglichst nicht unterbrochen werden muss.

Bei Couthenans ist es leicht möglich, dass wir auf Pilger-Freunde treffen, die via Basel gekommen sind, denn in Coutenans kommt unser Weg mit diesem anderen Weg zusammen. Diese Etappe verläuft vorwiegend im Dept. Haute-Saône (70), nur bei Le Vernoy kommen wir kurz ins Dept. Doubs (25).

Der Etappenort Villers-Sur-Saulnot liegt in einem Geländebecken ohne oberirdischen Abfluss, und zwar an einem Hang am südlichen Ende dieses Beckens, Kein Wunder also dass es nördlicher am tiefsten Punkt recht nass ist, wir haben da etwas zwischen See, Sunpf und dem Moorgebiet «Marais de Saulnot». Es bleibt zu hoffen, dass wir trotzdem eine trockene Unterkunft finden.

Hinweis(e)

Ab dem Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Frankreich führt der Burgunderweg, als Alternative zum Weg durch die Schweiz, um die Schweiz herum ins Burgund bis Cluny. Von dort aus führt der Weg nach Le Puy-En-Velay, von wo aus wir Richtung Santiago weiterwandern können.