Krempin, ein hübscher Ort

Krempin, ein hübscher Ort

Wenn man so durch die Landschaft wandert, hat man Zeit für alle möglichen Gedanken, zum Beispiel bezüglich Namen der Ortschaften. Dass es hier sehr viele kurze Ortsnamen gibt, die mit « ow» enden, hängt damit zusammen, dass diese Gegend früher durch Völker besiedelt war, die nicht deutsch sprachen. Eine Eigenheit dieser Sprache war, dass das «w» am Ende nicht ausgesprochen wird. «Bukow» wird also als «Buko» ausgesprochen. Die Sprache der Einwohner hat inzwischen geändert, die alten Namen aber sind geblieben.
Hier gab es mal was zu verteidigen

Hier gab es mal was zu verteidigen

Eine weitere Beobachtung: viele getrennt liegende Siedlungen haben hier oft die gleichen Namen und unterscheiden sich nur durch Vorsilben wie «Neu», «Alt », «Gross» oder eben «Klein». «Alt Karin» und «Neu Karin» liegen dabei beide im «Carinerland». Was man auch oft sieht, speziell auf der Karte, einen Ortsnamen und «Ausbau». Wird diese Siedlung wohl immer so heissen? So studierend kommen wir durch Wald und Felder nach Neubukow - sprich «Neubuko».

Ein weiser Spruch zum beherzigen

Ein weiser Spruch zum beherzigen

Hinweis(e)

Der Pilgerweg entlang dem Südufer der Ostsee hat verschiedene Namen, in Deutschland zum Beispiel auch «Baltisch-Westfälischer Jakobsweg». Von Polen aus ostwärts ist die Bezeichnung «Pommerscher Jakobsweg» geläufig. Wir bleiben in dieser Dokumentation beim länderübergreifenden Namen «Via Baltica», einerseits wegen der Kürze des Namens, und dann auch weil ihn Pilger nach Rom oder gar nach Jerusalem ebenfalls benutzen können.

Siehe auch

«Pilgern auf der Via Baltica»: www.via-baltica-verlag.de