Während der heutigen Etappe auf dem Elisabethenweg, kurz vor der Etappenhälfte, werden wir die Grenze von Tübingen nach Hessen überschreiten, einst eine gut bewachte Grenze zwischen Ost und West, heute eine «Grüne Grenze» zwischen zwei deutschen Bundesländer. Kurz darauf werden wir auch eine Wasserscheide überqueren, die Wasserscheide zwischen der ostwärts fliesssenden Ifta und der westwärts fliessenden Netra.

Der Etappenort Röhrda wird auch als «Mühlenort» bezeichnet. Dies ist darauf zurückzuführen, das die Quellen am Aschenborn und am Martinsborn so ergiebig sind, dass auf den kurzen Wegen hinunter zur Netra 6 Mühlen betrieben werden konnten - daher der Beinamen.

Der kleine aber schmucke Ort Röhrda verfügte einst über zwei Kirchen, nämlich die Martinskirche, von der man heute nur noch Reste der Ruine sehen kann, und die Kirche «Peter und Paul», an deren ehemaligem Standort heute die Pfarrkirche steht.

Der Ortskern wurde kürzlich aufgefrischt und die renovierten Fachwerkhäuser verbreiten ein charmantes Ambiente.

Hinweis(e)

Drei Elisabethenpfade führen als ökumenische Pilgerwege zur Grabkirche der heiligen Elisabeth in Marburg. Wir nutzen einen dieser 3 Pilgerwege, um von Eisenach nach Marburg zu gelangen, wo ein Weg nach Santiago de Compostela beginnt. Dieser Pfad ist 2007 eingeweiht worden - Anlass war der 700. Geburtstag der Heiligen Elisabeth. Der Weg ist markiert sowohl mit dem Symbol des Elisabethenpfades als auch mit dem Symbol des Jakobsweges.

Siehe auch

«Elisabethpfad e.V.»: www.elisabethpfad.de/home/