Wir trennen uns heute von der Rhone und werden sie erst bei Genf wieder treffen, also erst nach diesem und zwei weiteren Wandertagen. Grund ist einerseits die Tatsache, dass der Weg der Rhone länger ist als unser Weg, Ferner sind die Ufer unmittelbar der Rhone entlang in vielen Abschnitten zwischen Seyssel und Genf schlecht oder gar nicht begehbar. Das ist der Grund, warum historische Wege und daran liegende Siedlungen oft den trockenen Höhenzügen folgen und die sumpfigen Talsohlen vermeiden. Dies hat zudem die angenehme Konsequenz, dass wir viel eher weite Blicke über das umliegende Land geniessen können als unten entlang den Flussläufen.

Auch der Etappenort Chaumont liegt auf einer Anhöhe, ist ein alter Handelsort, und eine Besichtigung lohnt sich.

Hinweis(e)

Der «Jerusalemweg / JERUSALEM WAY» ist ein Pilgerwegnetz, das Pilger aus Zentraleuropa nach Jerusalem führt. Jerusalem gehört zusammen mit Rom und Santiago de Compostela zu den 3 wichtigsten christlichen Pilgerdestinationen des Mittelalters. Dieser Weg beginnt beim Kap Finisterra am Westufer Europas und führt entweder durch Italien oder der Donau entlang durch den Balkan in die Türkei, und ab dort wieder auf einer gemeinsamen Route nach Jerusalem.

Siehe auch

Siehe auch www.jerusalemway.org/