ehemalige Strecke  hinter Arzacq-Arraziguet

ehemalige Strecke hinter Arzacq-Arraziguet

Die heutige Etappe ist die letzte in der Region Acquitaine und ist auch eine der längeren Etappen. Wir beginnen den Weg noch im Dept. Pyrénées-Atlantiques (64) und wechseln dann schon vor Pimbo ins Dept. Landes (40), in dem wir den Rest des Tages absolvieren. Man kann auch realisieren, dass wir uns immer mehr vom französischen Baskenland entfernen, nicht nur wegen der Ortsnamen, sondern auch wegen der Sprache, denn es wird zunehmend französisch gesprochen.
Künstler «verewigt» sich in Pimbo am Camino

Künstler «verewigt» sich in Pimbo am Camino

Der erste eigentliche Ort dieser Etappe ist Pimbo, wo unser Weg nach einem Aufstieg am Ortseingang abbiegt. Trotzdem lohnt es sich, den kleinen Ort zu besichtigen und vielleicht auch noch ein zweites Frühstück zu nehmen. Besonders die Kirche Saint-Barthélemy mit dem sehenswerten romanischen Portal belohnt uns für diesen kurzen Umweg.

Mauries Gefallenen-Denkmal (D31)

Mauries Gefallenen-Denkmal (D31)

Bei Miramont-Sensacq stossen wir auf einen Aussichtspunkt sowie eine dem Apostel Jakobus gewidmete Kirche mit originellem Glockenturm. Die Strecke fällt meist leicht ab, bis wir schliesslich zu einem Stausee kommen, den wir umrunden.

Eine der Sehenswürdigkeiten des Etappenortes ist die Kirche Sainte-Quitterie aus dem 11. Jh. Der Turm ist ungewöhnlich gestaltet, und auch der Tympanon beim Eingang sowie die Krypta lohnen den Abstecher dorthin.

bei Mauries (D31) auf dem alten Camino

bei Mauries (D31) auf dem alten Camino

Hinweis(e)

Der «Jerusalemweg / JERUSALEM WAY» ist ein Pilgerwegnetz, das Pilger aus Zentraleuropa nach Jerusalem führt. Jerusalem gehört zusammen mit Rom und Santiago de Compostela zu den 3 wichtigsten christlichen Pilgerdestinationen des Mittelalters. Dieser Weg beginnt beim Kap Finisterra am Westufer Europas und führt entweder durch Italien oder der Donau entlang durch den Balkan in die Türkei, und ab dort wieder auf einer gemeinsamen Route nach Jerusalem.

Siehe auch

Siehe auch www.jerusalemway.org/