Cluny

Cluny

Den Bahnhof an der «voie verte» haben wir gestern schon kurz angesprochen, heute werden wir diese Strecke in Dept. Saône-et-Loire (71) begehen. Einst war sie Teil der Eisenbahnlinie von Châlon-Sur-Saône nach Mâcon. Nachdem diese Linie stillgelegt worden ist, wurde die Trasse zwischen Givry und Cluny asphaltiert und als Rad- und Fussweg deklariert. Bis nach Cluny werden wir diese Strecke nur bei Ameugny/Taizé kurz verlassen.
Haus bei Taizé auf Felshügel

Haus bei Taizé auf Felshügel

Taizé ist bekannt durch den dort beheimateten Männerorden «Communauté de Taizé». Dieser ist bekannt vor allem durch die in Taizé und verschiedenen anderen Orten organisierten ökumenischen Jugendtreffen, zu denen allein nach Taizé jährlich rund 200.000 Besucher vieler Konfessionen und Nationalitäten kommen.

Unser Etappenort Cluny war im Mittelalter Ausgangspunkt der grössten Wallfahrtsbewegung nach Santiago de Compostela. Das hiesige Kloster war zu dieser Zeit ein wichtiges Zentrum für zahlreiche Abteien, fast ein bisschen ein Gegenpol zu Rom. Logisch dass Cluny mit dieser Geschichte auch über ein grosses Kloster und zahlreiche Kirchen verfügt.

Hinweis(e)

Ab dem Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Frankreich führt der Burgunderweg, als Alternative zum Weg durch die Schweiz, um die Schweiz herum ins Burgund bis Cluny. Von dort aus führt der Weg nach Le Puy-En-Velay, von wo aus wir Richtung Santiago weiterwandern können.