Die heutige Etappe führt uns der Durance entlang südwärts, aber trotzdem sind wir im engen Tal gezwungen, an die Talseiten auszuweichen, was gleichzeitig Höhenmeter, aber auch Aussicht bedeutet.

Wie beginnen auf der rechten Seite der Durance und müssen dann nach dem Verlassen von Chanteloube auf die linke Seite ausweichen, denn das rechte Ufer ist durch den Aérodrome de-Mont-Dauphin-Saint-Crépin belegt.

Wir bleiben dann auf der linken Seite der Durance und erreichen dort schliesslich den Etppenort Mont-Dauphin, der auf einer Landzunge liegt, kurz vor dem Zusammenfluss des «Le Guil» mit der Dranse. Schon die Lage zwischen den beiden Flüssen gab Mont-Dauphin einen guten Schutz, und auch die zusätzliche Stadbefestigung ist noch weitgehend sichtbar - wir werden also an einem sicheren Platz übernachten. Unsere Etappe endet auch heute vor der Mairie.

Hinweis(e)

Die «Via Domitia» (auch GR653D) in Frankreich und der Via Francigena-Zubringer in Italien erfüllen gemeinsam dieselbe Aufgabe: sie verbinden schon seit der Zeit der Römer Arles und Vercelli miteinander, und damit später auch die Pilgerweg-Netze der beiden Länder. Der Pilger-Verkehr bewegt sich bei diesen Wegen also in beiden Richtungen. Beide Wege sind hier ab der Grenze beim Alpenpass Col de Montgenèvre zu ihren Anschluss-Destinationen beschrieben, die Streckenführung ist dabei aber in beiden Richtungen dieselbe. Der Unterschied liegt in den Profilen - die Auf-und Abstiege sind in der Marschrichtung angegeben und sind deshalb nur für die Wanderrichtung anwendbar. Das kann sich auf die Etappeneinteilung auswirken.

Siehe auch

www.compostelle-paca-corse.info/