Auch diese Etappe folgt nochmals dem Rio Aragón. Wir beginnen mit einem Abstieg hinab in die Talsohle, wo wir den ganzen Tag linksufrig des Rio Aragón bleiben werden. Zuerst sehen wir in der Ferne rechterhand das Städtchen Berdun auf einem Hügel. Wir bleiben unten in der Ebene und queren grosse Getreideanbaugebiete, während wir die Ortschaften linkerhand an resp. auf den Anhöhen sehen werden. So wandern wir vorbei an Martes, Mianos, und Artieda, die wir alle auch als Etappenorte aufsuchen können. Zwischen den Wegen nach Martes und Mianos queren wir einen Bach, wozu wir je nach Wasserstand die Schuhe ausziehen werden.

Im letzten Streckenabschnitt sehen wir immer wieder rechterhand blau bis türkis schimmernd den vom Rio Aragón gespiesenen Stausee «Embalse de Yesa», im Volksmund auch «Pyrenäen-Meer» genannt. Dieser See liegt grösstenteils in der Region Aragón, im nordwestlichsten Teil aber bereits in Navarra. Er dient nicht der Stromproduktion, sondern ist ein Trinkwasserreservoir für die Gegend.

Zum Schluss erreichen wir nach einem kurzen Anstieg den Etappenort Ruesta, bestehend aus einer zerfallenden Kirche und ebenso zerfallenden Häusern. Nur zwei Gebäude sind neueren Datums, in einem davon finden wir das lokale Albergue.

Hinweis(e)

Diese Wanderung führt uns von Arles in Frankreich via den Pyrenäenpass «Col du Somport» nach Puente la Reina in Spanien. Die Via Tolosana (in Frankreich auch «chemin d'Arles» genannt) folgt im wesentlichen der rot-weiss markierten GR 653.

Ab dem Col du Somport ist der Weg in Spanien am bekanntesten als «Camino Aragonés», markiert als GR 65.3 und ergänzt mit Jakobsweg-Symbolen.