Getaria

Getaria

Diese Etappe führt uns von Zarautz meist in Küstennähe nach Deba. Der erste Abschnitt bis Getaria ist noch relativ flach, im anschliessenden Teil folgen dann zwei Aufstiege. Wir werden heute so um die 500 Höhenmeter absolvieren.

Der erste Teil bis Getaria führt unmittelbar der Küste entlang. Getaria liegt drekt am Meer, in einer Bucht die von einer vorgelagerten Halbinsel geschützt ist. Der Ort lebt vorwiegend von der Fischerei, und der Hafen von Getaria zählt zu den wichtigsten im Baskenland. Das Stadtbild wird geprägt durch die «Iglesia Parroquial de San Salvador».

am Strand von Zarautz

am Strand von Zarautz

Über eine Anhöhe erreichen wir den nächsten Küstenort, Zumaya, der nicht mehr direkt am Meer liegt, sondern im Unterlauf des Rio Urola.Im Gegensatz zu Getaria lebt Zumaya eher von Landwirtschaft sowie industriellen Betrieben wie Motoren- und Schiffbau. Auch in diesem Ort prägt die Kirche das Stadtbld, und zwar mit der befestigten Kirche San Pedro.

Ebbe

Ebbe

Die jetzt folgende zweite Hälfte der Etappe führt uns etwas landeinwärts dann durch hügeliges Gebiet, hier werden wir den grössten Teil der erwähnten 500 Höhenmeter absolvieren. Auch der Etappenort Deba,liegt an einem Fluss, dem Rio Deba. Dieser mündet in eine grosse Bucht, in der auch der Küstenstreifen vor den Wellen im Golf von Biskaya recht gut gechützt ist. Unsere Wegaufzeichung endet vor dem lokalen Touristikbüro.

Blick zurück nach Zumaia

Blick zurück nach Zumaia

Hinweis(e)

Der Camino del Norte (auch Küstenweg genannt) führt uns von der französisch/spanischen Grenze am Golf von Biskaya aus weitgehend der spanischen Nordküste entlang westwärts, um dann erst wenige Etappen vor Santiago landeinwärts die kantabrische Küste und somit den Atlantik zu verlassen. Dieser knapp 900 km lange Pilgerweg ist historisch gesehen älter als der heutige Camino Francès, da im Mittelalter der muslimische Einflussbereich noch weit in den Norden Spaniens reichte. Erst das Heer der Asturier unter dem Feldherrn Pelayo besiegte im 7. Jh die Mauren zum ersten Mal und drängte sie in den Süden zurück. Der Camino del Norte erlebt neuerdings aber wieder eine Renaissance, da viele Pilger dem Massentourismus auf dem Camino Francès ausweichen möchten.