Sevilla : Plaza de España

Sevilla : Plaza de España

Heute verlassen wir Sevilla, die Hauptstadt der Region Andalusien sowie der Provinz Sevilla. Die Stadt liegt am Rio Guadalquivir, der bis hierher auch für Ozeanschiffe befahrbar ist. Sevilla ist also auch eine Hafenstadt für Hochseeschiffe, obwohl sie 80 Kilometer vom Atlantischen Ozean entfernt liegt. Dies hat es Sevilla ermöglicht, ein bedeutender Handels- und Industriestandort zu werden, der aktuell etwa 700'000 Einwohner zählt und damit die viertgrösste Stadt Spaniens ist. Die kulturelle Vielfalt Sevilllas macht die Stadt auch touristisch interessant.
Giralda, einst Minarett, heute Glockenturm

Giralda, einst Minarett, heute Glockenturm

Wir starten unsere Wanderung in den Norden von Spanien vor dem Westportal «Puerta de San Miguel» der Kathedrale und überqueren westwärts zuerst den «Canal de Alfonso XIII» und kurz darauf auch den mächtigen Rio Guadalquivir. Damit haben wir Sevilla verlassen und kommen nach Camas, wo wir nordwärts abdrehen und westlich des «Rivera de Huelva» weiterwandern.

Sevilla von der Giralda bei der Kathedrale

Sevilla von der Giralda bei der Kathedrale

In Santiponce lohnt es sich, rechterhand vom «Mirador del Teatro» einen Blick auf das ehemalige, römische Theater zu werfen. Am Ortsende befinden sich linkerhand die Ruinen von Itálica, die unbedingt besichtig werden sollten. Das dortige Amphitheater gehörte mit 25'000 Plätzen zu den grössten des römischen Reiches.

Beim Verlassen von Santiponce überqueren wir den Bach «Rivera de Huelva» und wandern dann via «La Algaba» und «Torre de la Reina» auf seiner östlichen Seite weiter nordwärts bis kurz vor den Etappenort Guillena, der dann wieder am Westufer liegt. Guillena ist eine ansprechende Kleinstadt, die seit Sommer 2008 über eine einfache Pilgerherberge beim Sportzentrum und der dortigen Bar/Restaurant «El Poli»verfügt.

Sevilla von der Giralda bei der Kathedrale

Sevilla von der Giralda bei der Kathedrale

Hinweis(e)

Die Via de la Plata ist ein historischer Handelsweg, der das heutige Sevilla im Süden mit dem heutigen Astorga im Norden verbindet. Der Weg existierte bereits in vorrömischer Zeit, wurde dann aber durch die Römer verbreitert und gepflästert, und entlang der Strecke wurden Stützpunkte angelegt, der Ursprung einiger heutiger Städte.

Ortseingang Santiponce

Ortseingang Santiponce

Zu Beginn des 8. Jh. besetzten Araber (Mauren) grosse Teile der iberischen Halbinsel, und die Strasse wurde erneut auch für militärische Zwecke genutzt. Seit dem Mittelalter ist die Via de la Plata auch ein Pilgerweg geworden für die Christen im Süden Spaniens, die zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela pilgern wollten.

Orte am Weg

Sevilla - Canal de Alfonso XIII - Puente de Isabel II - Rio Guadalquivir - Camas - Santiponce - Teatro Romano - Santiponce - Anfiteatro de Italica - Arroyo del Pie de Palo - Rivera de Huelva - La Algaba - Torre de la Reina - Guillena

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