Brücke über Miño Stausee

Brücke über Miño Stausee

Portomarin verlassen wir am südwestlichen Ortsende, wo wir zuerst beim Pilgertor den Ausblick auf den Miño-Stausee geniessen, ein Stausee dem der ursprüngliche Standort von Portomarin in der Talsohle zum Opfer gefallen ist. Vom Pilgertor aus führt uns eine Treppe hinunter zum Stausee und über die Strassenbrücke überqueren wir den Miño-Stausee. Dann steigen wir allmählich auf eine Höhe von gut 600 Meter über Meer, und treffen bis Sarria auf keinen grösseren Ort, dafür spenden verschiedene Eichenwälder Schatten.
Abschied vom Miño Stausee

Abschied vom Miño Stausee

Galizien ist dank der Nähe zum Atlantik eine grüne und fruchtbare Gegend mit regelmässigen Niederschlägen. Es lohnt sich, diese grünen Flächen noch ausgiebig zu geniessen, denn wir werden auf unserem weiteren Weg noch viele ausgetrocknete Gegenden antreffen.

Der Etappenort Sarria in der Provinz Lugo ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch gut erreichbar und ist mit gut 100 Kilometern gerade weit genug von Santiago entfernt, um sich die Compostela zu verdienen. Viele Pilger wählen Sarria deshalb als Startort.

Pilgertor Portomarin oberhalb der Brücke

Pilgertor Portomarin oberhalb der Brücke

Hinweis(e)

Der «Jerusalemweg / JERUSALEM WAY» ist ein Pilgerwegnetz, das Pilger aus Zentraleuropa nach Jerusalem führt. Jerusalem gehört zusammen mit Rom und Santiago de Compostela zu den 3 wichtigsten christlichen Pilgerdestinationen des Mittelalters. Dieser Weg beginnt beim Kap Finisterra am Westufer Europas und führt entweder durch Italien oder der Donau entlang durch den Balkan in die Türkei, und ab dort wieder auf einer gemeinsamen Route nach Jerusalem.

Siehe auch

Siehe auch www.jerusalemway.org/