Abschied von Ponferrada

Abschied von Ponferrada

Heute lohnt es sich früh aufzustehen und sowohl ein nahrhaftes Frühstück einzunehmen als auch genügend Verpflegung und Getränke mitzunehmen. Vor uns liegen die kantabrischen Berge, die wir über die Höhe beim Cruz de Ferro überqueren werden. Dieser Kulminationspunkt wird der höchste Punkt sein, den wir auf dem Weg nach Saint-Jean-Pied-de-Port in Spanien besteigen, er liegt also noch höher als der Pyrenäen-Übergang.
malerisches Molinaseca am Rio Meruelo

malerisches Molinaseca am Rio Meruelo

Die Wanderrung verläuft noch relativ flach bis Molinasecca, dann beginnt ein steter Aufstieg durch ein einsames Tal bis zum Weiler El Acebo de San Miguel an der Hauptstrasse, wo wir sicher eine Pause einlegen werden.

Hier haben wir den grössten Teil des Aufstiegs geschafft und wandern dann über den Berggrat durch eine menschenleere Weiden- und Wald-Landschaft bis zum Cruz de Ferro. Danach beginnt der Abstieg, wo vor dem Etappenort Rabanal Del Camino nur noch der kleine Weiler Foncebadón liegt, der allerdings trotzdem über eine einfache Herberge und die rustikale «Taberna de Gaia» verfügt.

Aufstieg in die kantabrischen Berge

Aufstieg in die kantabrischen Berge

Hinweis(e)

Der «Jerusalemweg / JERUSALEM WAY» ist ein Pilgerwegnetz, das Pilger aus Zentraleuropa nach Jerusalem führt. Jerusalem gehört zusammen mit Rom und Santiago de Compostela zu den 3 wichtigsten christlichen Pilgerdestinationen des Mittelalters. Dieser Weg beginnt beim Kap Finisterra am Westufer Europas und führt entweder durch Italien oder der Donau entlang durch den Balkan in die Türkei, und ab dort wieder auf einer gemeinsamen Route nach Jerusalem.

Siehe auch

Siehe auch www.jerusalemway.org/