moderne Kapelle

moderne Kapelle

Dies ist die letzte Etappe in der Provinz Sevilla, und auch in der Region Andalusien, denn Monesterio liegt bereits in der Region Extremadura, und zwar in deren Provinz Badajoz. Die Extremadura hat etwa die gleiche Fläche wie die ganze Schweiz, hat aber nur etwa eine Million Einwohner. Obwohl die Extremadura als die «Kornkammer» Spaniens gilt, ist sie trotzdem die finanzschwächste Region. Die Landschaft ist durch eine endlos scheinende Hochebene auf 300 bis 600 m.ü.M. geprägt, und durch ebenso endlose Kornfelder.
El Real de la Jara bleibt zurück

El Real de la Jara bleibt zurück

Die Wegmarkierungen in dieser Region sind Granitquader am Wegrand, gelb bedeutet Jakobsweg, grün bedeutet die historische Via de la Plata, und beide Farben nebeneinander bedeuten, dass der Jakobsweg dort auf der historischen Via de la Plata verläuft.

Auf dieser Etappe treffen wir auf keinen eigentlichen Ort, weshalb wir auch Cortijos auf der Ortsliste, den GPS-Daten sowie dem Profile aufführen, die nicht direkt am Wegrand liegen. In diesen zum Teil endlosen Abschnitten sind die Cotijo's so etwas wie Schnittstellen zur menschlichen Zivilisation.

Olivenöl - flüssiges Gold Spaniens

Olivenöl - flüssiges Gold Spaniens

Vor Monesterio sieht man auf dem höchsen Berg zur Linken das mittelalterliche Kloster «Tentudía». Monasterio ist die spanische Bezeichnung für ein Kloster, und so ist Monesterio zu seinem Namen gekommen. Eingangs des Ortes gibt es eine Touristeninformation, wo man sich über Unterbringungsoptionen erkundigen kann.

Hinweis(e)

Weideland der Exdremadura

Weideland der Exdremadura

Die Via de la Plata ist ein historischer Handelsweg, der das heutige Sevilla im Süden mit dem heutigen Astorga im Norden verbindet. Der Weg existierte bereits in vorrömischer Zeit, wurde dann aber durch die Römer verbreitert und gepflästert, und entlang der Strecke wurden Stützpunkte angelegt, der Ursprung einiger heutiger Städte.

iberischer Schinken, Monesterio's Wahrzeichen

iberischer Schinken, Monesterio's Wahrzeichen

Zu Beginn des 8. Jh. besetzten Araber (Mauren) grosse Teile der iberischen Halbinsel, und die Strasse wurde erneut auch für militärische Zwecke genutzt. Seit dem Mittelalter ist die Via de la Plata auch ein Pilgerweg geworden für die Christen im Süden Spaniens, die zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela pilgern wollten.

Orte am Weg

El Real de la Jara - Arroyo de la Víbora - Castillo de Las Torres - Cortijo de Las Águilas - Cortijo de Puerto Lobo - Cortijo de la Torrona - Ermita de San Isidro - Matadero Del Culebrín - Cortijo de Los Cotos - La Venta de Gómez - Casa de Hoya Vaquera - Monesterio

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