Pilgern - durch abgelegene Landschaften

Pilgern - durch abgelegene Landschaften

Heute haben wir eine kurzweilige Etappe vor uns. Im ersten Teil der Etappe überqueren wir einen bewaldeten Berg, von dem sich allerdings die Hauptverkehrs-Achse schon kurz ausserhalb Grado von uns trennt und uns in Ruhe lässt - wir bedanken uns daür.

Auf der Höhe des Aufstieges erwartet uns das Santuario de Nuestra Señora, ein guter Grund für eine Pause, und im Abstieg erwartet uns die Ermita de San Marcelo. Der Abstieg endet in einem Talkessel, in dem eine ganze Reihe von Tälern zusammenkommen, die grösste Wassermenge führt der Río Narcea. Diesem folgen wir jetzt eine zeitlang in Richtung Küste bis wir zu einer Brücke kommen, die aden die Hauptverkehrs-Achse wieder in Empfang nimmt.

Wir Pilger trennen uns dann auf der anderen Fluss-Seite nach links, wo wir kurz danach auf den Höhepunkt der Etappe stossen, nämlich das Monasterio de San Salvador. Ich könnte darüber ein Buch schreiben, aber das ist schon geschrieben.

Für den Rest der Etappe geht es wieder meistens leicht aufwärts, wobei eine Warmwasser-Quelle noch zu einer Rast herausfordert, die Füsse werden das schätzen.