La Plaza Grande de Zafra

La Plaza Grande de Zafra

Diese Etappe lässt sich ahnlich beschreiben wie die vorgängige: Provinz Badajos, Region Extremadura, flach. Auch heute kreuzen wir ein paar Bäche und kommen an Casa's und Cortijo's vorbei.

Die Wege auf denen wir wandern haben schöne Namen, anfangs sind wir auf dem «Camino de Villafranca de Los Barros», und im zweiten Teil wandern wir auf dem «Camino de Los Santos». Schon kurz nach dem Start kreuzen wir den einzigen, grösseren Ort unterwegs, Los Santos de Maimona.

La Plaza Grande de Zafra

La Plaza Grande de Zafra

eine kleine Überraschung hat diese Etappe für uns bereit: kurz nach Casa la Guasa biegen wir nach Osten ab und noch vor dem Kreuzen der Autobahn kreuzen wir eine Piste, welche auf der Karte als «Calzada Romana Via de la Plata» bezeichnet ist - endlich also ein Abschnitt der gepflasterten, römischen Via de la Plata. Dann aber treffen wir dort auf eine Eisenbahnlinie, gebaut eben auf der römischen Unterlage. Allerdins, die Karte täuscht uns nicht, denn sie vermerkt zu dieser Liniengführung auch «Ferrocarril», die Eisenbahntrassee also.... Am Etappenort Villafranca de los Barros endet unser Weg vor der «Iglesia de Nuestra Señora Del Valle».

Festung Alcásar - heute Paradorhotel

Festung Alcásar - heute Paradorhotel

Hinweis(e)

Die Via de la Plata ist ein historischer Handelsweg, der das heutige Sevilla im Süden mit dem heutigen Astorga im Norden verbindet. Der Weg existierte bereits in vorrömischer Zeit, wurde dann aber durch die Römer verbreitert und gepflästert, und entlang der Strecke wurden Stützpunkte angelegt, der Ursprung einiger heutiger Städte.

In der Altstadt von Zafra

In der Altstadt von Zafra

Zu Beginn des 8. Jh. besetzten Araber (Mauren) grosse Teile der iberischen Halbinsel, und die Strasse wurde erneut auch für militärische Zwecke genutzt. Seit dem Mittelalter ist die Via de la Plata auch ein Pilgerweg geworden für die Christen im Süden Spaniens, die zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela pilgern wollten.