Buschwindrosen und Berge

Buschwindrosen und Berge

Nachdem wir während der letzten Etappe den vom Rio Tajo geschaffenen Graben durch die Extremadura überquert haben, geht es während dieser heutigen Etappe wieder auf die vertraute Höhe. Der Etappenort Grimaldo liegt wieder fast auf 500 m.ü.M. Wir werden es geniessen, heute wieder mal Berge vor uns zu sehen, eher einen Seltenheit in der Extremadura. Bis zum nächsten Ort an der Strecke, Cañaveral, werden wir wieder einmal von unseren mitgetragenen Vorräten zehren müssen, Verpflegung und Getränke, denn bis dort gibt es keine Einkaufs- oder Einkehrmöglichkeiten.
moderne Herberge am Tajo-Stausee

moderne Herberge am Tajo-Stausee

Der Etappenort Grimaldo liegt etwas rechterhand des Weges und ist geprägt durch eiine mittelalterliche Burg. Grimaldo verfügt über eine Herberge. Diese einfache und relativ kleine Unterkunft wird verwaltet durch die Bar Grimaldo, in der wir uns auch verpflegen können.

Hinweis(e)

Die Via de la Plata ist ein historischer Handelsweg, der das heutige Sevilla im Süden mit dem heutigen Astorga im Norden verbindet. Der Weg existierte bereits in vorrömischer Zeit, wurde dann aber durch die Römer verbreitert und gepflästert, und entlang der Strecke wurden Stützpunkte angelegt, der Ursprung einiger heutiger Städte.

Tajo-Stausee

Tajo-Stausee

Zu Beginn des 8. Jh. besetzten Araber (Mauren) grosse Teile der iberischen Halbinsel, und die Strasse wurde erneut auch für militärische Zwecke genutzt. Seit dem Mittelalter ist die Via de la Plata auch ein Pilgerweg geworden für die Christen im Süden Spaniens, die zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela pilgern wollten.