Pilgern - durch abgelegene Landschaften

Pilgern - durch abgelegene Landschaften

Auch diese Etappe folgt nochmals dem Rio Aragón. Wir beginnen mit einem Abstieg hinab in die Talsohle, wo wir den ganzen Tag linksufrig des Rio Aragón bleiben werden. Zuerst sehen wir in der Ferne rechterhand das Städtchen Berdun auf einem Hügel. Wir bleiben unten in der Ebene und queren grosse Getreideanbaugebiete, während wir die Ortschaften linkerhand an resp. auf den Anhöhen sehen werden. So wandern wir vorbei an Martes, Mianos, und Artieda, die wir alle auch als Etappenorte aufsuchen können. Zwischen den Wegen nach Martes und Mianos queren wir einen Bach, wozu wir je nach Wasserstand die Schuhe ausziehen werden.

Im letzten Streckenabschnitt sehen wir immer wieder rechterhand blau bis türkis schimmernd den vom Rio Aragón gespiesenen Stausee «Embalse de Yesa», im Volksmund auch «Pyrenäen-Meer» genannt. Dieser See liegt grösstenteils in der Region Aragón, im nordwestlichsten Teil aber bereits in Navarra. Er dient nicht der Stromproduktion, sondern ist ein Trinkwasserreservoir für die Gegend.

Zum Schluss erreichen wir nach einem kurzen Anstieg den Etappenort Ruesta, bestehend aus einer zerfallenden Kirche und ebenso zerfallenden Häusern. Nur zwei Gebäude sind neueren Datums, in einem davon finden wir das lokale Albergue.

Hinweis

Der Camino Aragonés verbindet die Via Tolosana auf den Pyrenäen von der Grenze Frankreich - Spanien beim Col du Somport bis zum Camino Francés bei Puente La Reina.

Tipp des Autors

Die Etappen sind in dieser Dokumentation Vorschläge, die jeder Pilger seinen Wünschen anpassen kann. die technischen Daten betreffen aber immer die Annahme, diese Etappen würden jeweils an einem Tag absolviert.

Orte am Weg

Arrrés - Corrales de Arrés - Pardina de Solano - Borigüela - Coral de Tejas - Granja San Martín - Fuente de Fuensalada - Ermita de San Juan Bautis - Ruesta