Folklore bei Montestrutto

Folklore bei Montestrutto

Heute verlassen wir die Region Valle d´Aosta schon kurz nach dem Start, denn bereits Carema liegt in der Provinz Torino in der Region Piemonte, bekannt unter anderem für herrliche Weine und Trüffel. Das Tal beginnt nach etwa 8km Wanderung breiter zu werden - wir lassen die Alpen hinter uns.

Wir verlassen den westlichen Ortsteil von Pont-Saint-Martin und gelangen über die felsige Schlucht des «Torrent de Lys» resp. über die dortige Römerbrücke in den östlichen Ortsteil. Diese alte Brücke wurde übrigens bis 1831 für den Durchgangsverkehr benutzt. Die Wanderung bis Ivrea verläuft durchgehend östlich der Dora Bàltea durch eine Reihe von kleineren Orten, aber abseits der grossen Verkehrsströme.

Pont-Saint-Martin

Pont-Saint-Martin

Ivrea ist eine ehemalige Römerstadt, die 100 v.Chr. errichtet wurde. das historische Stadtzentrum liegt beidseitig der der Dora Bàltea. Die Stadt war schon im Mittelalter eine wichtige Pilgerstation und verfügte über 10 Hospize für Pilger. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das gut erhaltene «Castello delle Torri Rosse» aus dem Jahr 1358, der Dom «Santa Maria Assunta» mit Baubeginn um 970 und die Brücke «Ponte Vecchio», die im 5. Jh. von den Römern erbaut wurde.

Hinweis(e)

Die «Via Francigena» ist einer der 3 christlichen Pilgerwege des Mittelalters, dessen Hauptachse von Canterbury in England nach Rom führt. Diese Dokumentation gibt vorerst den meistbegangenen Abschnitt von Lausanne nach Rom wieder.