Padua: Basilika Del Santo

Padua: Basilika Del Santo

Der Fiume Brenta war seit einiger Zeit unser Wegbegleiter. Wir starten auf seiner rechten Seite und werden ihm noch ein paar mal näher kommen, zum letzten Mal bei Limena. Dann aber trennen sich unsere Wege. Während wir südwärts Richtung Padua wandern, wird der Fiume Brenta nordöstlich an Padua vorbei in die Adria fliessen.

Wir wandern aber in die Stadt Padua (Padova) am Rand der Po-Ebene etwa 30 Kilometer westlich von Venedig, der Hauptstadt der Provinz Padua, mit rund 200´000 Einwohnern. Padua bietet sich an als ein Etappenort, bei dem wir einen Ruhetag einplanen können, um die Stadt anzusehen und um uns auf die Durchquerung der Po-Ebene vorzubereiten.

Padua: Basilika Del Santo

Padua: Basilika Del Santo

Auf dem Weg von Stade bis hierher hatten wir die Gelegenheit, die höchsten Übergänge unserer Wanderung zu bezwingen, jetzt liegt zwischen den Apen und dem Apennin mit der Po-Ebene die tieftsgelegene Senke vor uns. Schon auf dieser Etappe werden wir auf 12 Meter über dem Niveau der Adria herunterkommen, der tiefste Punkt mit rund 4 Meter über dem Adria-Niveau liegt noch vor uns. In dieser Senke werden übrigens die Fiume Brenta, Adige und Po recht nahe beeinander, aber trotzdem unabhängig voneinander, einzeln in die Adria münden.

Die Apsis

Die Apsis

Hinweis(e)

Die «Via Romea» trägt verschiedene Namen, so zum Beispiel auch «Via Romea Stadensis» oder «Via Romea Germanica». Dieser Pilgerweg führt von Norddeutschland südwärts über den Alpenpass «Brenner» nach Rom. Der Weg geht zurück auf den Abt Albert von Stade, der im Jahr 1236 nach Rom aufbrach, um vom Papst Gregor IX eine Erlaubnis für eine strengere Kirchenzucht einzuholen.

Mönchskloster

Mönchskloster

Diese Nord-Süd Verbindung ermöglicht aber auch aus dem Osten kommende Pilgern südwärts Richtung Rom abzubiegen, so wie sie auch aus dem Norden kommenden Pilgern ermöglicht, westwärts Richtung Santiago de Compostela abzubiegen.

Siehe auch

Mehr zu diesem italieninisch/deutschen Projekt auf www.viaromeadistade.eu/ (Italien) und auf www.viaromea.de (Deutschland).