Wie starten beim alten Hafen von Genua und wandern meist nahe der Küste entlang ostwärts, das ist die gute Neuigkeit. Allerdings bekommen wir auch viel mit von dem, was eine grosse Stadt mit Hafen, Warenumschlag, Industrie, vielen Einwohnern und viel motorisiertem Individualverkehr eben auch ungemütlich macht: Lärm, Hektik und Abgase. Hier können wir aber nochmals eine gute Neuigkeit anhängen: da der Wind meist von der Meerseite her kommt, bleiben wir der Küste entlang von den Abgasen weitgehend verschont. Im letzten Teil der Etappe entrinnen wir langsam der Grossstadt und wir können uns wieder auf besinnlichere Abschnitte einstellen.

In der Ferne sehen wir immer wieder die Landzunge von Portofino, und damit sehen wir auch, dass wir dem Etappenort Camogli immer näher kommen. Gegen Schluss der Etappe steigen wir auch noch etwas an den Flanken der ligurischen Berge hoch und können den Blick auf die malerische Bucht von Camogli geniessen, was uns mit dem Beginn der Etappe sicher versöhnen wird.

Hinweis(e)

Die «Via de la Costa» in Italien und die «Via Aurelia» in Frankreich erfüllen gemeinsam dieselbe Aufgabe: sie verbinden seit der Neuzeit Sarzana und Arles miteinander, und damit die Pilgerweg-Netze der beiden Länder. Der Pilger-Verkehr bewegt sich bei diesen Wegen also in beiden Richtungen. Beide Wege sind hier ab der Grenze zwischen der Riviera und der Côte d'Azur nahe bei Menton zu ihren Anschluss-Destinationen beschrieben, die Streckenführung ist dabei aber in beiden Richtungen dieselbe. Der Unterschied liegt in den Profilen - die Auf-und Abstiege sind in der Marschrichtung angegeben und sind deshalb nur für die Wanderrichtung anwendbar. Das kann sich auf die Etappeneinteilung auswirken.

Siehe auch

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