Über den Stundenweg, der von anschaulichen Text- und Bildtafeln begleitet wird, erreichen wir vorerst das Waldgebiet über dem Grenzort Taufers im Münstertal, überqueren die Grenze und leicht abwärts erreichen wir das Kloster St. Johann.

Sehenswert:

Kloster Marienberg: Das Kloster Marienberg ist die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas. Es wurde im 11. Jh. gegründet und dank dem Werk des Chronisten Goswin, einem Mönch des Klosters aus dem 14. Jh. existiert eine reichhaltige Dokumentation der wechselvollen Geschichte des Klosters. Im Konvent befindet sich eine Reliefdarstellung des Hl. Jakob an einem Altarflügel.

Tauferer Burgen: Neben der bereits erwähnten Churburg gibt es in Taufers des Weiteren die beiden Burgruinen Unterreichenberg, welche schlicht als Reichenberg bezeichnet wird und Oberreichenberg, die auch Rotund genannt wird.

Die Burg Reichenberg liegt knapp 150 m tiefer als die Rotund und wurde erst im 12. Jh. von den Bischöfen von Chur errichtet. Heute ist von der imposanten Anlage neben einigen Mauerresten nur noch der rund 23 m hohe Bergfried erhalten. Das Gemäuer ist frei zugänglich.

Die Rotund, welche zu den höchst gelegenen Burgen Tirols zählt, wurde um 900 von den Bischöfen von Chur gebaut. 1310 wurde sie an Heinrich von Reichenberg verkauft. Heute ist die Schlossruine im Besitz der Gemeinde Taufers und öffentlich zugänglich.

Hinweis(e)

Der Südtiroler Jakobsweg führt von Winnebach an der Österreichisch-Italienischen Grenze entweder über den Brenner auf das Österreichische Wegnetz oder nach Müstair im Schweizerischen Graubünden. Mit diesem Weg haben wir die Option via Müstair gewählt.