Diese letzte Etappe der Via Francisca nach Pavia ist mit 32 Kilometer etwas länger als die bisherigen Etappen, sie kann aber zum Beispiel in Motta Visconti auch unterbrochen werden. Wir bleiben auf der linken Seite des Ticino, also in der Lombardei, und kommen dabei gegen Ende der Etappe dem Fluss immer näher.

Während längerer Zeit wandern wir auf dieser Etappe auf einer stillgelegten und umfunktionierten Eisenbahntrasse, die zu einem Fahrrad- und Wanderweg umfunktioniert wurde. Wir werden also auch mit raumgreifenden Schritten keine Probleme bekommen mit den Steigungen oder mit Kurvenradien.

Wenn wir uns dem Etappenort Pavia nähern, werden wir sehr nahe dem linken Ticino-Ufer entlang wandern, und auf der rechten Seite verläuft ebenfalls ein Weg dem Ufer entlang - die Via Francigena. Diese wird bei Pavia über die antike «Ponte Coperto » auf unsere Seite kommen und vor dem «Duomo di Pavia» enden, wie unsere Etappe ebenfalls. Am Folgetag werden wir also dann auf der Via Francigena weiter wandern, wenn wir nicht einen Ruhetag einlegen, was auch eine gute Idee wäre.

Hinweis(e)

Die «Via Francisca» wird auch als «Strasse der Kaiser», als «Route des Hl. Kolumban» oder als «Via Francisca del Lucomagno» bezeichnet. Sie führt von Konstanz über den Lukmanier und das Tessin bei Ponte Tresa an die Grenze zu Italien. Weiter führt sie durch die Lombardei bis sie in Pavia auf die Via Francigena trifft. Diese beiden Wege bilden somit eine direkte Verbindung nach Rom für Pilger aus dem Raum Bayern und der Ostschweiz. Die Via Francisca ermöglicht auch eine Verbindung südlich der Alpen westwärts nach Santiago über den Col de Montgenèvre und Arles.

Siehe auch

siehe auch: www.vareselandoftourism.com/via-francisca-del-lucomagno und francigena-international.org