Start in Sterzing: über die Mühlgasse wird der Eisack überquert. Kurz auf dieser weiter, die Brenner Staatsstraße überquerend nach rechts auf Weg 3. Auf diesem nordwärts. Er mündet dann in Weg 21 und diesem stets entlang durch Wald bis nach Unter- bzw. weiter nach Oberried. Stets auf 21 weiter zur Burg Strassberg. Kurz nach der Burg links ab und auf Weg 6A nach Gossensass hinunter. Im Dorf über eine Stiege hinauf zur Pfarrkirche. Auf dem Ibsenweg hinauf bis zur Kreuzung mit dem Radweg. Auf diesem geht es immer weiter nordwärts nach Brennerbad und schließlich bis zum Brennerpass, dem niedrigsten Alpenpass, wo der Südtiroler Abschnitt des Jakobswegs endet. Um aber geeignete Unterkünfte zu finden wandern wir besser weiter bis Gries am Brenner.

Sehenswert:

Pfarrkirche und Barbara-Kapelle in Gossensass: Die ursprüngliche Kirche, welche dem Hl. Georg geweiht war, wurde im 18. Jh. teilweise abgerissen und im Jahr 1769 neu erbaut und der «Unbefleckten Empfängnis Mariens» geweiht. Bemerkenswerte Deckenfresken von Matthäus Günther. Daneben liegt die Barbara-Kapelle mit spätgotischem Flügelaltar, welcher Anfang des 16. Jh. von den in Gossensass ansässigen Bergknappen gestiftet wurde.

Alte Pfarrkirche St. Valentin am Brenner: Zahllose Pilger überquerten im Laufe der Jahrhunderte den Brennerpass. Die spätgotische Pfarrkirche wurde durch Herzog Friedrich IV. im Jahr 1449 errichtet und ist dem Wegepatron Valentin, der auch als Wanderbischof Valentin von Rätien bekannt ist, geweiht. 1790 wurde das Gotteshaus erweitert.

Neue Pfarrkirche Maria am Wege am Brenner: Weithin sichtbar ist der markante Turm der Neuen Pfarrkirche Maria am Wege, welche Anfang der 1960er-Jahre erbaut wurde.

Hinweis(e)

Der Südtiroler Jakobsweg führt von Winnebach an der Österreichisch-Italienischen Grenze entweder über den Brenner auf das Österreichische Wegnetz oder nach Müstair im Schweizerischen Graubünden. Mit diesem Weg haben wir die Option via Österreich gewählt.