Auch heute ist die Dora Riparia unser Begleiter, ihr Gefälle wird aber geringer, das Bachbett breiter und die Fliessgeschwindigkeit langsamer. Das Tal, in dem wir wandern, wird ebenfalls breiter, die Agglomerationen häufiger und grösser, und unser Weg ist zunehmend asphaltiert. Unterwegs lohnt es sich, einigen Kirchen am Pilgerweg einen Besuch abzustatten.

Unser Etappenort Sant´Ambrogio Di Torino liegt bereits im Einzugsgebiet der Gross-Stadt Torino, der Hauptstadt sowohl der Region Piemonte als auch der Provinz Torino. diese Etappe endet vor der Gemeindeverwaltung von Sant´Ambrogio Di Torino.

Hinweis(e)

Die «Via Domitia» in Frankreich und der Via Francigena-Zubringer in Italien erfüllen gemeinsam dieselbe Aufgabe: sie verbinden schon seit der Zeit der Römer Arles und Vercelli miteinander, und damit später auch die Pilgerweg-Netze der beiden Länder. Der Pilger-Verkehr bewegt sich bei diesen Wegen also in beiden Richtungen. Beide Wege sind hier ab der Grenze beim Alpenpass Col de Montgenèvre zu ihren Anschluss-Destinationen beschrieben, die Streckenführung ist dabei aber in beiden Richtungen dieselbe. Der Unterschied liegt in den Profilen - die Auf-und Abstiege sind in der Marschrichtung angegeben und sind deshalb nur für die Wanderrichtung anwendbar. Das kann sich auf die Etappeneinteilung auswirken.