Auf dem Weg Nr. 5 vorbei an Naraun nach St. Hippolyt und dann abwärts Richtung Lana zur Burgruine von Schloss Brandis und über den Brandis-Waalweg nach Lana. Über die Brücke der Falschauer, vorbei am Gasthof Teis und unterhalb der Talstation der Seilbahn zum Vigiljoch ein Stück auf dem Kultur- und Naturlehrweg Aichberg vorerst auf dem Tschermser- und schließlich auf dem Marlinger Waalweg nach Forst. Hier steigen wir auf Weg Nr. 9 nach Forst ab und über die hölzerne Brücke gelangen wir zur Pfarrkirche im Zentrum von Algund.

Sehenswert:

St. Hippolyt in Naraun: Die kleine, idyllisch auf einem Porphyrhügel oberhalb von Lana stehende Kirche wurde im Jahre 1286 erstmals erwähnt. Ursprünglich in romanischem Stil gestaltet, wurde sie im Laufe des 17. und 18. Jh. umgestaltet. Besonders markant sind der Turm mit der Pyramidenspitze, das Langhaus und das Spitzbogenportal.

Schnatterpeck-Flügelaltar in Niederlana: Auf dem Standort der heutigen Pfarrkirche von Niederlana, welche 1492 geweiht wurde, befand sich vormals eine wesentlich ältere romanische Kirche. Das Highlight der Pfarrkirche ist der spätgotische Flügelaltar von Hans Schnatterpeck: Dieser mit zahlreichen Figuren verzierte Altar ist mit über 14 m einer der größten gotischen Altare.

Spuren des Jakobswegs: Wer einen Abstecher nach Meran macht, kann an der Südfassade der Pfarrkirche St. Nikolaus am Pfarrplatz ein riesiges Christophorus-Fresko entdecken. Der 83 m hohe Kirchturm ist einer der höchsten Kirchtürme Südtirols.

Hinweis(e)

Der Südtiroler Jakobsweg führt von Winnebach an der Österreichisch-Italienischen Grenze entweder über den Brenner auf das Österreichische Wegnetz oder nach Müstair im Schweizerischen Graubünden. Mit diesem Weg haben wir die Option via Müstair gewählt.